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CoronaCheck für medizinisches Fachpersonal

Dieses Tool ist nicht für die klinische Weiterbetreuung eines Patienten bestimmt. Es soll nicht bei der Beurteilung der Indikation zum Test stationärer Patienten eingesetzt werden und nicht die internen Protokolle der jeweiligen Abteilung ersetzen.

Vorschläge zur Organisation der Abläufe in der Praxis


Triagieren der Patienten per Telefon

Die medizinische Fachangestellte beurteilt die Situation am Telefon mit Hilfe von CoronaCheck. Dadurch können diejenigen Patienten identifiziert werden, die in Ihrer Sprechstunde gesehen werden müssen (für eine klinische Beurteilung oder/und einen Abstrich) und jene, die zu Hause verbleiben können.

EVALUIERUNG IHRES PATIENTEN BEGINNEN

Falls ein Abstrich indiziert ist, folgen Sie der Strategie Ihres Kanton.

Hier finden Sie die Kontakte in Ihrem Kanton:

  • Im Kanton Vaud/Waadt: wenn möglich sollte der Test von Ihrem Arzt durchgeführt werden. Andernfalls sollen die Patienten an ein Testzentrum überwiesen werden (Liste der Testzentren).
  • Im Kanton Neuchâtel: Kontaktieren Sie das triagierende Pflegepersonal unter 032 886 888 0
  • Im Kanton Wallis: Der Test sollte in erster Linie von Ihrem Arzt oder in den Notfallzentren der Spitäler Viège, Sion, Martigny oder Rennaz durchgeführt werden. Bei Fragen rufen Sie bitte die Nummer 058 4330144 an (Mo-Fr 9h00 - 12h00 und 13h30 - 17h00).

Laut Alinea 1 des art. 26 der Vorschrift 3 COVID-19: "Der Bund übernimmt die Kosten der diagnostischen Analysen (molekulare Biologie und Serologie) des SARS-CoV-2, welche ambulatorisch bei Personen, die die Kriterien des Verdachts, der Abstrichentnahme und der Deklaration des BAG (Version des 24. Juni 2020) erfüllen, durchgeführt worden sind.

Falls eine medizinische Sprechstunde zusätzlich nötig ist, mit oder ohne zusätzlichen Analysen, werden deren Kosten von der obligatorischen Krankenversicherung (LAMal) übernommen..

Empfehlung zu einer zweiten Abstrichentnahme: Bei starkem klinischen Verdacht auf COVID-19 und negativem Resultat des ersten Abstrichs (RT-PCR), wird ein zweiter Nasen- und Rachenabstrich empfohlen.

Sprechstunde mit einem Patienten: 

Planen Sie - soweit wie möglich - Termine für Patienten, die Abstriche benötigen, am Ende des Tages ein. Somit vermindern Sie das Risiko einer weiteren Verbreitung. Masken und Abstrichmaterial können in den lokalen Apotheken bezogen werden. 

Befolgen Sie folgende Hygienemassnahmen (für Tröpfcheninfektion) :

  • Legen Sie dem Patienten sofort bei Eintreffen eine Hygienemaske (Typ II oder IIR) an.
  • Falls möglich, richten Sie für Patienten mit Grippe-ähnlichen Symptomen einen eigenen Warteraum ein.
  • Tragen Sie selbst eine Hygienemaske (Typ II oder IIR) und einen Arztkittel.
  • Falls ein Abstrich indiziert ist (folgen Sie dafür der Vorgehensweise), tragen Sie zusätzlich eine Schutzbrille, falls verfügbar. Ziehen Sie bei der Durchführung des Nasen- und Rachenabstrichs die Maske des Patienten hinab, um die Nase freizulegen. Der Mund sollte weiterhin bedeckt sein.

Isolierung und Quarantäne:

  • Isolierung und Quarantäne:
    Informieren Sie alle verdächtigen Patienten über die Notwendigkeit eines Abstrichs und obligatorischer Selbst-Isolation. Bis Erhalten des Testresultats sollen sie das Merkblatt "Selbst-Isolation" (BAG) befolgen. 
  • Informieren Sie Ihre.n Patienten.in über die Notwendigkeit einer Quarantäne für die Personen, die engen Kontakt mit ihm/ihr hatten während Symptome bestanden oder 48h vor Auftreten von Symptomen. Geben Sie Ihren Patienten das Merkblatt "Selbst-Quarantäne" (BAG) mit.

Reinigen Sie die Oberflächen und lüften Sie den Raum für einige Minuten nach dem Ende der Sprechstunde.

Übermittlung des Testergebnisses an den Patienten

  • Negatives Testergbnis: Informieren Sie Ihren Patienten über das Ergebnis und beenden Sie die Isolation 24 Stunden nach Verschwinden der Symptome, falls sie/er sich mit Symptomen der Atemwege, Fieber oder Anosmie/Ageusie vorstellt oder, bei anderen Symptomen, sobald ihr/sein Zustand es erlaubt.
  • Positives Testergebnis: Informieren Sie Ihren Patienten, die Selbst-Isolierung bis mindestens 10 Tage nach Auftreten der ersten Symptomen fortzuführen. Desweiteren sollte die Selbst-Isolierung bis 48h nach dem Verschwinden der Symptome fortgeführt werden. Wenn möglich, führen Sie die weitere Betreuung des Patienten telefonisch durch.
EIGENE EVALUIERUNG BEGINNEN

Nützliche Dokumente für medizinisches Fachpersonal